Kunst

 

 Jasmine Dürr, vor einem Jahr Referendarin an unserer Schule, hat an Ihrer Seminarschule in Bamberg ein neues Streetartprojekt durchgeführt, zu dem dieser http://eta.aiacs.net/de/schulprofil/kunst-profil/345-projekt-8b link führt. Schaut es Euch an - es kann begeistern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Adornostipendiaten und Stipendiatinnen fanden für seit Jahren im Fundus alter Schülerzeichnungen liegengebliebenen Arbeiten eine wunderbare neue Verwendung.

 

Nachfolgend die glücklichen Gewinner und Gewinnerinnen bei einem Wasserbomben-Schieß-Wettbewerb im Freibad Amorbach. Preise waren Malereien von 11.Klässern des KEG,

 

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 Computer und Kreativität 

 

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Hier nun ein Bericht von Dr. Heinz Linduschka über das Ereignis.

 

Computer und Kreativität – überhaupt kein Gegensatz!

Zehn Jugendliche zeigen mit spürbarem Stolz in Amorbach ihre „Computerkunst“

Amorbach. Ballerspiele und „Verblödung“ vor dem Computer – lieb gewordene Vorurteile vor allem älterer

Menschen, wenn sie über den Umgang von Jugendlichen mit dem Computer reden. Dass es auch ganz anders geht, bewiesen fünf Mädchen und fünf Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahre im Lauf dieses Schuljahrs in Amorbach. Die Jugendlichen kamen aus sechs Gymnasien zwischen Aschaffenburg und Amorbach zu OStR

Thomas Hohlfeld, Kunsterzieher am KEG Amorbach, der in sechs Räumen auf drei Stockwerken des Fachwerkhauses in der Johannisturmstraße 4 an sieben Freitagen und Samstagen in diesem Schuljahr den Enrichmentkurs „Computerkurs“ angeboten hatte.

„Besonders begabte Schülerinnen und Schüler“ haben in dieser Schülerakademie der Ministerialbeauftragten aus Unterfranken am Untermain die Chance, einen Kreativkurs zu wählen und dort ohne festen Lehrplan und Notendruck ihre Kreativität, ihre Phantasie und damit auch ihre ganz individuellen Stärken voll auszuleben. Im Kurs von Thomas Hohlfeld hieß das: Sie designten Computer und Bildschirme nach ihren Vorstellungen, entwickelten Spiele, Homepageentwürfe, gaben visuelle und akustische Kommentare zu massenmedialen Ereignisse ab und so mancher versuchte sich auch an freier künstlerischer Arbeit. Hohlfeld, für den dieser Kurs aucheine Premiere war, wollte die künstlerische Freiheit der Jugendlichen so wenig wie möglich einschränken. Er sorgte für die Voraussetzungen, indem er Stromkabel in die Räume legte, Dinge zur Verfügung stellte, die sich die Mädchen und Jungen für die Gestaltung „ihres“ Computers wünschten – nicht indem er deren Pläne und Entwürfe bewertete oder gar kritisierte. Ein Blick in die Abschlusspräsentation des Kurses am vergangenenSamstag bewies: Hohlfeld und die zehn Teilnehmer haben ihr Ziel erreicht. Es sind tatsächlich plastische Werke entstanden, die nicht nur Designobjekte sind, sondern auch virtuelle Welten enthalten und zum Dialog mit dem „User“ auffordern.

Und die sahen ganz unterschiedlich aus – schließlich hatten ja auch zehn sehr unterschiedliche Individuen die Objekte entworfen und geschaffen: Ein Mädchen hatten ein Quiz entwickelt, ein anderes das Spiel „Blubberfisch“, ein Junge präsentierte „Nychterides“, die Höhle der Fledermäuse, und zwei Jungen hatten gemeinsam und mit einem erfrischenden Zug von Selbstironie und dem Verständnis für Doppeldeutigkeit Computer auseinandergenommen und neu zusammengesetzt – so dass man die „Innereien“ ganz offen betrachten konnte wie das Ergebnis einer Operation. Der Titel des neuen Objekts: „Tag der offenen Abdeckung“.

 

Die 13jährige Lilli Kraus vom Aschaffenburger Dalberg-Gymnasium dagegen hatte ein Objekt mit viel Phantasie und großem handwerklichem Elan geschaffen, das so manches Mädchenherz höher schlagen lassen dürfte: „My little Panda“. Der Computer hatte Pappmaschee-Ohren, kleine Pandas tummelten sich auf dem Bildschirm, Ginkgo-Blätter setzten ästhetische Reize und die Farben Pink und Türkis dominierten das kleine Zimmer im zweiten Stock, in dem Lilly gearbeitet und auch ihren Blog vorbereitet hat: „lillymarilli.blogspot.de“.

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Thomas Hohlfeld hat seine Premiere jedenfalls spürbar genossen, auch wenn es viel Arbeit war, die er leisten musste. Kein Wunder, dass er mit den Erfahrungen dieses Jahres im nächsten Schuljahr wieder einen Enrichmentkurs „Computerkunst“ anbietet und sicher werden wieder Jugendliche entdecken, dass sich im Barockstädten Amorbach sehr gut künstlerisch und kreativ arbeiten lässt.

 

 

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Am 13.6.2015 um 10.00 Uhr, Johannisturmstraße 4, Amorbach zeigten 10 Schülerinnen und Schüler des Enrichment-Kurses "Computerkunst" ihre Arbeitsergebnisse.

Die Ausstellung:

 

 

 

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Dazu Näheres unter:

 

Facebook - "Computerkunst" Klick hier und der Link öffnet sich!

 

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Die Teilnehmer/innen und die Titel ihrer Werke:

Franziska Helmstetter: Grey´s Anatomy

Leonie Simon: Superschweinspiel

Adina Dietrich: Ein Quiz

Janina Zbotos: Blubberfisch - Das Spiel

Lilly Kraus: My little Panda

Benjamin Träumer: Minimalistics

Cedric Hartung: Nychterides - die Höhle der Fledermäuse

Benedikt Hopf und
Luis Bauer: Tag der offenen Abdeckung

Luis Wietgens: Geometrica

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Die Arbeit fand im Rahmen der Schülerakademie des Ministerialbeauftragten für den Regierungsbezirk Unterfranken im Schuljahr 2014/15 statt. Das hier vorgestellte Projekt wurde unter dem Titel "Computerkunst" von  OStR Thomas Hohlfeld, Karl-Ernst-Gymnasium Amorbach, entworfen und geleitet. 10 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13-15 Jahren zeigen auf von ihnen designten Rechnern und Monitoren von ihnen selbst entwickelte Spiele, Homepage-Entwürfe, visuelle und akustische Kommentare zu massenmedialen Ereignissen und freie künstlerische Arbeiten.
 
Während der Ausstellung wird der Kontrast zwischen dem Ausstellungsgebäude, erbaut um 1574,
 
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und der Auseinandersetzung junger Leute mit dem wichtigsten Medium unserer Zeit ungewohnte Bilder erzeugen. Herr Hohlfeld wird am Samstag, den 13.Juni um 10.00 Uhr, dazu einführende Worte sprechen. Am Freitag davor bauen wir auf.
 
 
 
 
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Dazu ein erläuternder Text:
 

 

In der Kunst erscheint das Gute und Wahre.

Dies ist immer einzigartig und persönlich.

Deswegen kann es geliebt oder gehasst werden.

 

Computer hingegen sind der deutlichste Ausdruck des Unpersönlichen, des industriell gefertigten Massenproduktes. Sie dienen der Massenkommunikation, kommen in Unmengen vor, schaffen Müllberge, veralten rapide.  Somit widerspricht der Computer grundsätzlich dem Kunstbegriff mit dessen Nähe zur Wahrheit und Schönheit.. Wer Computer liebt und nicht nur nutzt, wie man eben Maschinen nutzt, ist ein komischer Vogel. Vielleicht verrückt, fehlgeleitet, verdreht,

 

Und genau solche Computerfreunde formen diese Maschinen zu Kunstwerken.

 

Sie erforschen deren Wesen, greifen in ihr Innerstes ein, verändern deren Erscheinung nach ihren Vorstellungen, programmieren sie neu. Sie nehmen den Computer als Material wie jeder Künstler Material nötig hat, um seine Werke zu schaffen. Und dies ist schon lange nicht mehr lediglich Ölfarbe, Ton, Holz, Bronze etc. Diese jungen Leute stehen hier in der Tradition eines Tinguely, Schwitters, Picassos, Armans, um nur einige wenige zu nennen. Während ihrer künstlerischer Arbeit entstanden plastische Werke, die nicht nur als dreidimensionale Objekte, als Designstücke, wirken, sondern, und das ist den Computern ja eigen, in sich virtuelle Welten enthalten, die im Dialog mit dem "User" wachgerufen werden können. 

 

Diese Ausstellung ist nicht nur zum Gucken, sondern wird zum Mitmachen animieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

.

 

 

 

 

 

 

Arbeiten im laufenden Schuljahr:

 

 

Für alle Schülerinnen und Schüler meiner 10.Klassen, die den Teststoff auffrischen wollen:

 

In diesem Schuljahr ging es vorrangig um die Fragen:

- Was ist ein Bild? Wann ist eine Sache ein Bild? Was haben Bild und Zeichen gemeinsam?

Nachzudenken gilt es über folgende mögliche Antworten:

Ein Ding ist ein Bild :

1. Wenn es vom Sehsinn (im Unterschied  z.B. zu akustischen Zeichen - Laute, Musik, gesprochene Worte) wahrgenommen werden kann und sich auf etwas anderes bezieht, als sich selbst.

2. Jedes sichtbare Ding kann zu einem Bild werden, wenn es etwas  bezeichnet. (Ein Handelsvertreter in Sachen "Schuhe" benutzt seinen Musterschuh als Zeichen für ähnliche zu liefernde Schuhe, die selbst aber dann keine Zeichen sind.)

3. Insofern ist es ein Zeichen.

Beispiele:

In Velazquez "Spinnerinnen" ist das Gemälde, als reine Sache verstanden, nichts anderes, als eine bestimmte Menge Ölfarbe auf eine Leinwand geschmiert, die wiederum auf einen Holzrahmen aufgespannt ist. Ein "Bild" wird diese Sache dadurch, dass wir diese Ölfarbe, so wie sie vom Maler aufgetragen wurde, als Zeichen für menschliche Figuren, Raumteile, Gerätschaften, Licht etc. deuten.

Von dem Maler Magritte gibt es ein Bild mit dem Titel:"Ceci n`est pas une pipe",  dass das Verhältnis zwischen Bild und Abgebildetem selbst zum Inhalt hat.

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Was ist der Witz bei diesem Bild?

Auf welches Problem, das immer bei "realistischen Bildern" auftaucht, macht uns dies Werk aufmerksam?

 

Es gibt nun ungefähr seit 1900 Bilder, die durch ihr Malmaterial nicht auf die mit unserem Sehsinn wahrnehmbare äußere Wirklichkeit verweisen, sondern auf anderes.

 

Piet Mondriaan 1939-1942 - Composition 10

 

Bei diesem Bild von Piet Mondrian bezieht er das Malmaterial vorrangig auf die formalästhetischen Kategorien:

Farbe

Form

Komposition.

 

Dabei reduziert der Maler den Bezug, hinsichtlich der Farbe, auf die 3 Grundfarben plus Schwarz und Weiß.

In Hinblick auf die Form (und auch das Format) auf rechtwinklige Flächen in unterschiedlichen Größen.

Bezogen auf die Komposition auf eine Anordnung  der Farbflächen innerhalb des rechtwinkligen Bezugssystems.

 

Mondrian malte unter dieser selbstauferlegten Reduktion unterschiedlichste Kompositionen, bei denen er immer um eine ausgewogene Verteilung der farbigen Flächen bemüht war.

Der Maler, und ebenfalls die ihm seelenverwandten Mitglieder der Gruppe "De Stijl", erhofften  durch ihre Kunst eine Harmonisierung der Weltkultur zu bewirken, da sie glaubten, dass diese einfachen, klaren Kompositionen von jedermann verstanden würden.

 

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Und es gab in Nachfolge von Mondrian Architekten, Kunsthandwerker, Kunstlehren (z.B. das "Bauhaus" in Weimar), die seine Überlegungen in Gebrauchgegenstände umsetzten. Die Bilder von Mondrian, die auf gestalterische Grundprinzipien verwiesen, wurden Vorbild für Dinge des täglichen Gebrauches. (Siehe den Sessel oben.)

Aber dies hier nur nebenbei.

Vorrangig soll deutlich werden, Bilder müssen sich nicht auf die visuell wahrnehmbare, äußere Wirklichkeit beziehen, um sinnvoll zu sein, sondern können auch auf ihre eigenen, prinzipiellen Bedingungen verweisen. Beispielsweise die formalästhetischen Bedingungen wie in dem oben gezeigten Bild von Piet Mondrian.

Somit haben wir schon die folgende Frage beantwortet;

 

- Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem realistischen Bild und einem, das sich vorrangig um formalästhetische Probleme kümmert? 

- Inwiefern standen diese Fragen bei unserer malerischen und zeichnerischen Arbeit im 1. Schulhalbjahr zur Debatte?

Unsere erste zeichnerische Übung machte Euch die Prinzipien bewusst, die ein realitisches Bild bedingen und die für Magritte (Ceci n´est pas une pipe) zum Problem werden.

Ein realistisches Bild versucht die Illusion von visuell wahrnembarer Realität zu erzeugen.

Dazu verwendet es bestimmte Zeichen.

1. Durch Hell-Dunkel-Übergänge soll die Plastizität der Körper, wie sie in einer bestimmten Beleuchtungssituation erscheinen, vorgestellt werden

2. Durch perspektivische Verkürzungen, nach Maßgabe der Fluchtpunktperspektive, bezogen auf einen fixen Betrachterstandpunkt, soll die Illusion von Fern und Nah auf der Bildfläche erzeugt werden.

3. Durch das Verschwimmen der Konturen in großer Ferne, dem Verblassen und Vergrauen der Farben, soll Raumtiefe in Landschaften dargestellt werden.

 

Maler der Renaissance, beispielsweise Raffael waren darin Meister

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Hier können die gerade genannten Merkmale eines realistischen Bildes sehr gut studiert werden.

 

Worin liegt der Unterschied der Darstellung von Figuren und Raum im Vergleich zu dem Velazquez-Bild?

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Welche übertragene Bedeutung kann in diesem Bild oben "Helligkeit" bekommen?

Beschreibe die Bedeutung des Farbaspektes "Helligkeit" und beziehe sie auf das Sujet des Bildes.

Gehe auf die Besonderheiten der Figuren in den unterschiedlichen Bereichen des abgebildeten Raumes ein.  Beachte dabei deren Tätigkeiten.

 

- Was sind die prinzipiellen formalästhetischen Qualitäten eines Bildes?

Dazu habe ich oben schon das Wichtigste gesagt.

- Was bedeutet in diesem Zusammenhang "Abstraktion", "Konkretion", "Zeichenbildung", "Ideen-Bild", "Signet", "Symbol"?

Inwiefern diente die Drucktechnik, die wir erprobten, dem Einüben dieser Begriffe?

 

Zu diesen Fragen hatte ich folgende Arbeitsbögen ausgeteilt. Hier noch einmal für alle die es vergessen haben sollten.

 

 

1. Die Fragebögen:

Fragebogen 2:

 

10. KLASSEN                       Name:                                                            Klasse:                                                                                                           20.10. 2014

Kunststile und Bedeutungen von Bildern (Blatt 2)

I. Nun geht es um ein  realistisches Bild das eine Idee veranschaulicht im Unterschied zum naturalistischen Bild das ...........................................................................................................................zeigt                                                    

(Bitte den Satz oben ergänzen)

II. Welche Merkmale des Realismus behält ein  solches Bild bei (1), welche nicht (2)?

1.

2.

III. Bei unserer Übungszeichnung fertigen wir als drittes Bildbeispiel eine Zeichnung an, die die "Idee des Pflanzensamens" sichtbar machen soll. Die formalen Mittel (welche sind das prinzipiell? - im allgemeinen,  in unserem speziellen Fall ? *) sollen nun die "Idee" einer Frucht deutlich machen. Hier können alle möglichen Bedeutungen, Sinngehalte des von Ihnen in den ersten beiden Zeichnungen untersuchten Dinges im Bild vorgestellt werden.

* Bitte ausfüllen:

Formale Mittel:

1. allgemein.....................................................

im besonderen Fall:

2. allgemein.....................................................

im besonderen Fall:

3. allgemein.....................................................

im besonderen Fall:

 

Arbeitsblatt 2:

 

10 Klassen 2014/15

Frucht, Same, Embryo

Ein Zeichen (Bild) dafür schaffen

1. Bild nach der Anschauung: Naturalistisch (= eine Variante des realistischen Bildes)

1.1 Welche Idee steht hinter jedem Realismus?

1.1.1 Wahrheitsbegriff .  Wie wird er im realistischen Bidl vorgestellt? 

1.1.2 "Vera icona".  Was bedeutet dieser Ausdruck? Wo kommt er her? Auf welche Bildart bezieht er sich?

1.2 Welche Bedingungen in Hinblick auf die Bilderzeugung müssen beim naturalistischen Bilderzeugen eingehalten werden? (3 wesentliche)

1.3 Wo weicht es (das realistische Bild) immer vom abzubildenden Gegenstand ab und erzeugt Mehrdeutigkeiten? Zeigen Sie das an dem unten abgedruckten Beispiel.

Beschriften Sie die Merkmale

frucht

Inzwischen sind wir es gewohnt realistische Bilder (wohl eher "naturalitsische" - was ist der Unterschied?) dank komplexer Maschinen auf Knopfdruck zu erzeugen. Der Sinn solcher Bilder ist häufig schwer verständlich. Das in ihnen Vorgestellte wiederholt dumm flüchtige Momente der Erfahrung. Gestaltungsfragen, handwerkliche Fertigkeiten und die damit verbundenen Bildung des Bildschaffenden spielen keine Rolle.

Wie anders doch das Anliegen eines Raffael oder Velazquez.

 

 

Tafelanschrift 1:

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Versucht diese Tafelanschrift zu deuten, zu verstehen um wasw es dabei ging, was die problemstellung war. Deutet dies Bild!

 

Von der Arbeit an Fragen des Bildbegriffs gingen wir im 2.Halbjahr zur Frage:

"Was macht ein Bild zu einem Kunstwerk?

über.

 

Also:  zuerst einmal der "Kunstbegriff":

 

Folgende Eigenschaften werden gerne Kunstwerken zugesprochen, betreffen diese aber nicht im Wesenskern:

 

Hier wären zu nennen:

Kunstfertigkeit -

Schönheit -

Zeugnis guten Geschmacks -

Erregen  Wohlgefallens -

Sind Besonderes, Ungewöhnliches, Seltenes -

Teures -

Großartiges, etwas das beeindruckt und überwältigt -

Altehrwürdiges, Altbewährtes  -

 

 Aufgabe:

Schaffe für diese Eigenschaften eine Rangliste und begründe Deine Entscheidung.

 

Inwiefern erfüllen die von uns im Unterricht eingehend durchgenommenen Kunstwerke ("Rashomon" und "Die Spinnerinnen") diese Kriterien?

Mache an Details der genannten Werke klar, worin sie Kriterien der Liste erfüllen.

Worin erfüllen diese Werke sie nicht?

Was könnten weitere Merkmale eines Kunstwerkes sein? 

Was bedeutet hier "ein Kunstwerk ist selbstreferentiell", bzw. es hat sich selbst und seine Eigenarten zum Thema?

Inwiefern sind die beiden Beispielswerke und ebenso Euer Filmprojekt "selbstreferentiell"?

 

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Das perfekte Wartehaus, 7. Klasse

1

 

4

 

Gesucht!, 8. Klasse

2

 

 

Neue Moden, 9. Klasse

3

 

 12. Jahrgang, Zweites Halbjahr 2014-2015, "Vemitteln von Kunst"

 

Die Kunsterziehung am Karl- Ernst- Gymnasium 

(Projekt von Kristiina Brendel, Rebecca Neuberger, Sabrina Hertlein, Leonie Breunig, Dorina Baum)

 

Der Weg der Kunst

Im Folgenden sind einige Beispiele von Arbeiten aufgezeigt, die passend zum Lehrplan in den jeweiligen Jahrgangsstufen angefertigt wurden.

 

5. Klasse (2007/2008)

Grundlagen der Farbenlehre                                           Rußzeichung Hell-Dunkelkontraste

Grundlagen_der_FarbenlehreGrundlagen der Farbenlehre                                                                              Rußzeichnung (Hell- und Dunkelkontraste)

 

 

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Gestaltungsprinzipien von Schriften und eigener Schriftentwurf

 

 

 

 

6. Klasse (2008/2009)

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Grundlagen von Treppendarstellung                                                                                                                                Erweiterung der Treppengrundlagen

  

 

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Papyrus - alte ägyptische Zeichnungen                                                                       Umgang mit Tusche anhand einer Zeichnung von Amorbach

 

 

 

 

7. Klasse (2009/2010)

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 Grundlagen der Fluchtpunktperspektive

 

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Lynoldrucke von Figuren...                                                                                                         ... und Inszenensetzung dieser

 

 

 

 

8.Klasse (2010/2011)

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Abstrakte Kunst

 

 

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Darstellung verschiedener Materialien mit Bleistift

 

 

 

 

9. Klasse (2011/2012)

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Design von Kleidung

 

 

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Malen im Stil verschiedener Kunstepochen (siehe oben: Surrealismus)

 

 

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Werbung eines Produkts

 

 

 

 

10. Klasse (2012/2013)

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Design eines Musikcovers

 

 

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Gestaltung eines Jugendraums

 

 

 

 

11. Klasse (2013/2014)

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Gesellschaftskritisches Modell in der Schule (Projektarbeit)

 

 

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Technisches Zeichnen

 

 

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Verzerrung eines Körpers

 

 

 

 

12. Klasse (2014/2015)

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Betrachtung der Funktion von Arichtektur bezüglich ausgewählter Ausstellungsstücke aus dem Hessischen Landesmuseum

 

 

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Entwurf eines eigenen Museums

 

 

 

Unsere Kunstlehrer unter der Lupe

 

Herr Freiwald 

WIe lautet ihr voller Name? Haben Sie einen Künstlernamen?

Herr F.

Wann sind Sie geboren?

1986

Woher kommen Sie?

Viele Stationen

Was haben Sie wo studiert?

Kunst - Kunst-Akademie München

Warum sind Sie Kunstlehrer geworden? 

Weil ich falsche Vorstellungen, was Kunst betrifft ausschalten möchte und weil ich KInder von älterer Kunst bis hin zur zeitgenössischen Kunst begeistern möchte.

Liegt Kunst bei Ihnen in der Familie?

Kunstorientierte Eltern

Wie definieren Sie Kunst?

Selbstvergessene Hingabe bei einer Gestaltung ohne praktischen Nutzen.

WIe würden SIe Ihren Unterricht beschreiben?

freundlich, streng, genau

Was ist für sie das wichtigste an Kunst, das Sie den Schülern vermitteln wollen?

Das Kunst nicht wie Kunst aussieht und dass ein Kunstwerk, egal wie es aussieht, absichtsvoll entstanden ist.

 

 

Herr Hohlfeld                      die Homepage

 Wie lautet Ihr voller Name? Haben Sie einen Künstlernamen?

Thomas Hohlfeld Nein, nehme gerne Vorschläge an.

Wann sind Sie geboren?

22.12.1952

Woher kommen Sie?

Aus den unendlichen Tiefen des Weltalls über lange gewundene Wege.

Was haben Sie wo studiert?

Kunstgeschichte und Soziologie in Heidelberg

Kunst, Philosophie und Kunstgeschichte in München

Kunst in Berlin

Warum sind Sie Kunstlehrer geworden?

  1. Weil es ein guter Weg ist, um als Künstler für das Leben das nötige Geld zu erwerben.

  2. Weil ich inspirierende Kunstlehrer hatte

  3. Weil ich die Kunst für eine sehr wichtige Angelegenheit des Lebens halte.

Liegt Kunst bei Ihnen in der Familie?

In welcher Familie liegt sie nicht?

Wie definieren Sie Kunst?

Jene Kraft im Leben, die schöpferisch die sinnlich wahrnehmbare Gestalt der Welt hervorbringt.

Wie würden Sie Ihren Unterricht beschreiben?

Den Schülern die Verantwortung für die Gestaltung der Welt bewusst machen und sie auf die Mittel und Wege aufmerksam machen, die ihnen dafür zur Verfügung stehen.

Was ist für Sie das Wichtigste an Kunst, das Sie den Schülern vermitteln wollen?

Große Vielfalt

So viel eigenständiges Arbeiten wie möglich

Experiment und Reflexion im Wechsel   

 

 

 

 

 

 

 

Ein Fragebogen zur Kunst am Karl-Ernst-Gymnasium

 (Von Jakob Dümler, Luca Aulbach, Daniel Steegmüller und Lukas Grimm)

Der Anreiz für uns eine Umfrage zu gestalten, war einerseits den Wissensstand und das Interesse der Mitschülerinnen und Mitschüler aller Jahrgangsstufen zum Thema Kunst zu überprüfen. Andererseits war es uns daran gelegen, zu erfahren, was die Schüler über die Kunsterziehung an bayrischen Gymnasien, speziell natürlich am K-E-G, denken. Im folgenden Link kann man den Fragebogen inklusive Lösung und Auswertung einsehen.

Link:    Fragebogen Kunstauffassung

 

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