Nachmittagsbetreuung (OGS)

Einrichtung einer "Offenen Ganztagsschule" am KEG ab dem Schuljahr 2016/17

KEG OGS

Seit Jahren ist es ein Ziel der Bayerischen Staatsregierung flächendeckend Ganztagsangebote an allen Schularten einzurichten. In allen unseren Nachbarschulen auf dem Schulcampus Amorbach (Grundschule, Mittelschule, Realschule) wird seit Jahren erfolgreich eine solche Ganztagsbetreuung angeboten.

Am KEG gibt es seit dem Schuljahr 2012/13 eine Nachmittagsbetreuung für die Unterstufe, deren Konzept in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Unterstufenbetreuerin, Frau OStRin Gabler, erarbeitet, kontinuierlich erweitert und verbessert wurde. Im aktuellen Schuljahr nehmen insgesamt 21 SuS das Angebot wahr. Neben der Hausaufgabenbetreuung gibt es hier Sportangebote, Zusatzmaterialien zum individuellen Üben sowie bei Bedarf befristete Einzelunterstützung in den Kernfächern.

Im kommenden Schuljahr soll diese Nachmittagsbetreuung als „Offene Ganztagsschule (OGS)“ ausgebaut, d.h. Struktur und Räumlichkeiten deutlich verbessert werden. Dazu wird auch das Personal aufgestockt. Ein externer Kooperationspartner, in unserem Fall die Diakonie Würzburg, stellt dann das geschulte pädagogische Fachpersonal für das Nachmittagsangebot.

Alle mit der Einführung einhergehenden Neuerungen haben wir auf der folgenden „Information zur Ganztagsschule“ zusammengestellt. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die Informationen genau zu lesen, damit Sie auf dieser Grundlage prüfen können, ob Sie ihr Kind mit einem solchen Angebot unterstützen möchten.

Eine anschauliche Übersicht zeigt Ihnen die nachfolgende Präsentation, mit der im Rahmen eines Elternabends am 13.04.2016 über das Angebot informiert wurde. Bitte haben Sie beim Download ein bisschen Geduld!

Die offene Ganztagsschule am KEG (pdf)

Anmeldeformular siehe Aktuelles-Elternbriefe und Downloads-Formulare

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen des Staatsministeriums zur OGS:
http://www.ganztagsschulen.bayern.de/
http://www.km.bayern.de/eltern/schule-und-familie/ganztagsschule.html


Informationen zur Ganztagsschule

Grundsätzliche Überlegungen

Jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit mit individuellen Fähigkeiten, Interessen, Begabungen. Die moderne Pädagogik fordert deshalb, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Vielfalt individuell zu fördern und zu unterstützen. Die Lehrkräfte des KEG setzen diese pädagogische Forderung soweit wie möglich im Pflichtunterricht, vor allem aber auch in zusätzlichen Angeboten nach einem durchdachten und stufenweise aufgebauten Konzept um.

Besonders gut kann eine solche individuelle Förderung dann gelingen, wenn mehr Zeit zur Verfügung steht. Ein solches „Mehr an Zeit“ und damit auch ein „Mehr an Möglichkeiten“ kann dann gewährleistet werden, wenn auch der Nachmittag planmäßig in diese Unterstützung eingebunden wird. Die Bayerische Staatsregierung ist daher um eine stetige, flächendeckende und bedarfsgerechte Erweiterung der Ganztagesangebote in Form sog. „Ganztagsschulen“ sehr bemüht und stellt dafür entsprechende finanzielle Mittel bereit. Man unterscheidet zwischen „Gebundenen Ganztagsschulen (GGS)“ und „Offenen Ganztagsschulen (OGS)“. Für das KEG kommt nur die OGS in Frage.

Die offene Ganztagsschule (OGS) ist ein freiwilliges schulisches Bildungsangebot zur ganztätigen Förderung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 5 bis 10. Sie ermöglicht Vätern und Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bietet neben zuverlässiger Betreuung, auch erzieherische Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung und der Kompetenzstärkung. Sie zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus.

Ziele der Ganztagsschule

  • Die Schülerinnen und Schülern haben über den Vormittag hinaus einen strukturierten Tagesablauf, welcher sie bei der Erledigung schulischer Arbeiten unterstützt.
  • Durch das soziale Miteinander am Nachmittag außerhalb des Pflichtunterrichts eröffnet sich ein vielfältiger Erfahrungsraum zur Stärkung der Sozialkompetenzen.
  • Die OGS schließt das Angebot einer warmen Mittagsverpflegung ein, das wahrgenommen werden kann.
  • Zu festgelegten „Studierzeiten“ findet wie bisher die Hausaufgabenbetreuung statt.
  • Daneben gibt es individuelle Fördermaßnahmen (z.B. die Kurzzeitnachhilfe durch Tutoren, die Fachlehrersprechstunde, Coaching-Angebote), die in Absprache mit den Fachlehrern und den Schülern eingesetzt und die im Rahmen des Nachmittags besonders einfach wahrgenommen werden können.
  • Verschiedene Neigungsangebote (sportliche, musische und gestalterische Aktivitäten) außerhalb der Studierzeiten runden das Konzept ab.
  • Alle nachmittäglichen Aktivitäten werden betreut bzw. auch angeleitet.
  • Für die Jahrgangstufen 5 und 6 werden an bestimmten Tagen „Lernbüros“ eingerichtet, in denen ältere Schülerinnen und Schüler mit den Jüngeren gemeinsam arbeiten und lernen.
  • Für die Jahrgangsstufe 8 wird an einem, evtl. zwei Nachmittagen eine sog,. „Studierklasse“ angeboten, in der unter Anleitung von Fachlehrkräften der Kernfächer Defizite aufgearbeitet werden oder für Schulaufgaben bestimmte Inhalte eingeübt werden können.
  • Gemeinschaftsunternehmungen, wie z.B. ein Tagesausflug oder ein dreitägiges Zeltlager könnten am Anfang oder Ende von Ferien das Angebot bereichern.

Der Pflichtunterricht findet wie bisher überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Schülerinnen und Schüler, die auf Wunsch ihrer Eltern am offenen Ganztag teilnehmen, besuchen nach dem stundenplanmäßigen Unterricht an maximal vier Tagen die jeweiligen Nachmittags-angebote. Die Eltern können vier oder weniger Tage auswählen.

Schulischer Wahlunterricht, Arbeitsgemeinschaften etc. werden selbstverständlich für alle Schüler fortgeführt (auch für diejenigen, die nicht am Ganztagsangebot teilnehmen). Umgekehrt kann der Ganztagsschüler die Nachmittagsbetreuung für den Zeitraum eines anderen schulischen Angebots bzw. Pflichtunterrichts verlassen.

Zeitlicher Rahmen

Von Montag bis Donnerstag bietet die OGS von 13.05 Uhr bis 16.15 Uhr ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot. Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder nur für bestimmte Tage anzu-melden. Das Minimum sind 2 Nachmittage bzw. 6 Stunden, wobei ein Nachmittag Regelunterricht (Pflichtunterricht oder Wahlkurs) eingerechnet werden kann. Zum Erreichen der Bus- und Zugverbindungen kann auch ein früheres Ende als 16.15 Uhr vereinbart werden. Um Planungs-sicherheit zu haben, sollte die Anmeldung verbindlich für ein Schuljahr erfolgen.

Kosten

Ganztagsangebote an vier Wochentagen sind – mit Ausnahme der Kosten für die Mittagsverpflegung – an staatlichen Schulen grundsätzlich kostenfrei. Bedürftige Familien können über das sog. Bildungs- und Teilhabepaket für die Mittagsverpflegung einen Zuschuss erhalten.

Personal

Ein außerschulischer Kooperationspartner stellt in ständiger Rück- und Absprache mit der Schulleitung bzw. den Ganztagskoordinatoren, den Stufenbetreuerinnen des KEG, das notwendige Personal; es handelt sich um ausgebildete und erfahrene pädagogische Kräfte wie Erzieher, Sozialpädagogen, Übungsleiter etc. Auch Lehrkräfte können bei Verfügbarkeit in die Betreuung eingebunden werden.

Qualitätsmanagement

Jede Schule, die ein Ganztagsangebot macht, muss ein dafür entwickeltes Konzept bei der bayerischen Staatsregierung vorlegen, welches bestimmte Basisstandards erfüllt. Die Schulaufsicht überprüft regel-mäßig, ob diese Standards eingehalten werden und inwiefern die Konzeption weiterentwickelt wurde.

Ein möglicher Ablauf im Ganztag

08.10 – 13.05

Pflichtunterricht im Klassenverband

13.05 – 13.35

Mittagessen

gemeinsames Essen (warme Mahlzeit oder Selbstversorger)

z. T. Pflichtunterricht

13.35 – 14.00

Aktive Pause

Ball- , Bewegungs- oder Gesellschaftsspiele,

14.00 – 15.15

Lernzeit 1,
in mehreren Gruppen

Individuelles betreutes Anfertigen der Hausaufgaben, Zusatzaufgaben oder individuelle Förderung

15.15 – 15.30

Aktive Pause

Ball- , Bewegungs- oder Gesellschaftsspiele

15.30 – 16.15

Lernzeit 2
oder Neigungsgruppen

Lernbüro oder evtl. individuelle Einzelmaßnahme

Sportliche, musische oder gestalterische Aktivitäten


Konzept zur kostenlosen Nachmittagsbetreuung am KEG - gültig nur noch für Schuljahr 2015/16

Grundgedanken der Nachmittagsbetreuung

Ort, Zeit, Zielgruppen

Das Karl-Ernst-Gymnasium bietet von Montag bis Donnerstag, jeweils von 13.00 bis 15.15 Uhr eine Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 5, 6 und 7 an, in deren Rahmen schwerpunktmäßig Hausaufgabenbetreuung stattfindet, die jeweils um 13.45 Uhr beginnt. Nach Ende des Unterrichts von 13.10 Uhr bis 13.45 Uhr haben die Kinder im Sinne der „bewegten Pause“ Zeit, in Ruhe zu essen und sich ein bisschen auszutoben bzw. auszuruhen.

Leistungen

Das Angebot beinhaltet folgende Elemente:

  • Betreute Mittagspause
  • Lernzeit mit Hausaufgabenbetreuung
  • Gezielte Einzelunterstützung in den Kernfächern bei festgestelltem Bedarf der Fachlehrer
  • Sportliche Angebote (z.B. Fußball, Tischtennis, Federball, Basketball)

Personal

Zur Umsetzung des Konzepts beschäftigen wir eine Pädagogische Betreuerin, Frau Eva Böröcz, die während der gesamten Zeit anwesend ist; außerdem sind Tutoren (Schüler der Jahrgangsstufe 10) und eine FSJ-lerin (ehemalige Schülerin des KEG; Sportangebot) eingebunden.

Erkrankung, Befreiung

Nur bei regelmäßiger Anwesenheit der angemeldeten Kinder können wir unser Pädagogisches Konzept gezielt verfolgen und das selbstständige Lernen Ihres Kindes begleiten und unterstützen. Durch die tägliche Kontrolle haben Sie als Eltern auch die Gewähr, dass Ihr Kind zuverlässig unter Aufsicht den Nachmittag verbringt. Im Krankheitsfall ist es daher unerlässlich, dass Sie das Kind nicht nur für den Regelunterricht im Sekretariat abmelden, sondern auch für die Nachmittagsbetreuung. Sollten ein Arztbesuch oder dringende familiäre Angelegenheiten eine Teilnahme an der Nachmittagsbetreuung unmöglich machen, so bitten wir ebenfalls um eine entsprechende rechtzeitige, schriftliche Abmeldung für diesen Tag.

 

Pädagogische Prinzipien, Grundsätze, Ziele und Grenzen der Hausaufgabenbetreuung

Dorle bei den Hausaufgaben

Während der Lernzeit achten wir besonders auf die Einhaltung einer ruhigen Atmosphäre, damit die Kinder ungestört arbeiten können. Unser Hauptanliegen ist es, den Kinder zu lehren, ihre Hausaufgaben selbständig, sorgfältig, eigenverantwortlich und möglichst vollständig zu erledigen. Es gibt feste Regeln, die den Kindern ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Dieses Regelwerk wird jedes Jahr gemeinsam mit den angemeldeten Schülerinnen und Schülern erarbeitet.

Die Pädagogische Betreuerin, ist während der gesamten Zeit anwesend; sie sorgt für die passenden Rahmenbedingungen und kontrolliert die Hausaufgaben auf ihre Vollständigkeit. Je nach Lerntempo der einzelnen Kinder können neben den schriftlichen Aufgaben auch besondere Übungen wie z.B. Leseaufgaben, Auswendiglernen von Gedichten und Rechercheaufgaben erledigt werden. Die „Endkontrolle“ der Hausaufgaben liegt in letzter Verantwortung bei den Eltern, die dadurch auch die Möglichkeit haben, sich einen regelmäßigen Einblick in die Entwicklung und Lernfortschritte Ihres Kindes zu verschaffen. Bitte bedenken Sie, dass die Hausaufgabenbetreuung kein Ersatz für Nachhilfeunterricht sein kann.

Aufgabenverteilung der Kinder, Eltern und pädagogischen Betreuungskraft

Die Kinder

  • notieren alle Hausaufgaben,
  • achten darauf, dass sie alle notwendigen Materialien mitbringen,
  • bemühen sich, konzentriert, sorgfältig und selbständig zu arbeiten,
  • verhalten sich rücksichtsvoll gegenüber den anderen Kindern,
  • beenden (zuhause) nicht erledigte oder unvollständige Hausaufgaben.

Die Eltern

  • vergewissern sich durch Einsichtnahme ins Hausaufgabenheft, welche Aufgaben vollständig erledigt wurden und welche evtl. noch nicht.
  • sorgen dafür, dass fehlende Hausaufgaben zuhause durchgeführt werden,

Die pädagogische Betreuungskraft

  • sorgt für eine ruhige Arbeitsatmosphäre
  • erklärt bei Bedarf noch einmal die Aufgabenstellung
  • kontrolliert die Vollständigkeit und hält vollständige und unvollständige Aufgaben durch eine Notiz im Hausaufgabenheft fest
  • gibt den Eltern bei auftretenden Schwierigkeiten Rückmeldung

Einzelunterstützung

Auch in diesem Schuljahr bieten wir im Bedarfsfall Einzelunterstützung in den Kernfächern an. Dazu wird durch den Kernfachlehrer ein Defizit festgestellt, das an die Koordinatorin, OStRin Dorothea Gabler, gemeldet wird. Diese kümmert sich um einen Tutor, der mit Ihrem Kind dann im Sinne einer Nachhilfe einige Stunden lang die konkreten, aktuellen Lücken aufarbeitet.

Sportangebot

Auch in diesem Schuljahr können die Teilnehmer der Nachmittagsbetreuung wieder ein Sportangebot in Anspruch nehmen.  Eine ehemalige Schülerin des KEG, Svenja Rudolf, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Schule ableistet, wird mit den Kindern verschiedene sportliche Aktivitäten unternehmen.

 

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Kind im Rahmen der Nachmittagsbetreuung bestmöglich unterstützen und fördern können.

 

Ansprechpartnerin: OStRin Dorothea Gabler

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