Schach

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Studie der Uni Trier: Schach verbessert schulische Leistungen und soziale Kompetenz

03.07.2007 - Ein Feldversuch in Trier ergab, dass Schachunterricht zu deutlich höherer Konzentrationsfähigkeit und infolgedessen auch zu besseren schulischen Leistungen bei Grundschülern führt. Besonders auffällig waren die Verbesserungen bei leistungsschwachen Schülern in Deutsch, Lese- und Sprachverständnis und Mathematik. Darüberhinaus wurden besonders in den Klassen 3 und 4 deutlich höhere Werte bei der Leistungsmotivation und der Sozialkompetenz festgestellt. Bei dem Feldversuch wurden Klassen der Grundschulstufen 1 bis 4 an zwei verschiedenen Schulen verglichen, wobei in einer Schule Schach als Unterrichtsfach eingeführt wurde, in der anderen nicht. Im Ergebnis deckt sich die Studie mit ähnlichen Untersuchungen in anderen Ländern. Dort wurde z.T. Schach bereits als Unterrichtsfach in den Lehrplan aufgenommen.

Sensationeller Sieg der Grundschüler im Gymnasium

Bild 1:
Grundschüler und Gymnasiasten gemeinsam beim Schachyoga
Bild 2:
Lenny (Links am Fenster mit den schwarzen Steinen) kurz bevor er die Grundschule 1:0 in Führung bringt.

Pünktlich um 13.15 Uhr traf Chef Lenny Kreis mit seinen sechs Grundschülern im Gymnasium im Raum O06 ein. Lenny spielt seit Beginn der zweiten Klasse in der Fortgeschrittenengruppe des Gymnasiums und kennt sich daher gut im Gymnasium aus. Bis zur achten Stunde und dem Eintreffen der Gymnasiasten waren noch 20 Minuten und die Grundschüler begannen sofort gegeneinander zu spielen. Dabei zeigte sich schon, dass Lenny gute Arbeit geleistet hatte. Mit zwei vom Gymnasium geliehenen Schachbrettern begann nämlich Lenny im Laufe der zweiten Klasse mit dem Training seiner Klassenkameraden. Wie sich zeigte, hatte Lennys Arbeit Früchte getragen: Die Grundschüler begannen nicht mit von Anfängern bekannten unnützen Bauernzügen, sondern zogen nur so viele Bauern wie nötig und setzten dann sofort ihre Figuren ein. Nach dem Eintreffen der Gymnasiasten wurde zunächst mit Schachyoga die notwendige Konzentration aufgebaut, danach fand noch ein 20-minütiges Training mit Computer und Beamer statt. Dabei wurden markante Stellungen aus den Spielen der Gymnasiasten, die sie letzte Woche gespielt hatten, vorgeführt. Die Grundschüler zeigten dabei, dass sie die Stellungen genauso gut, zum Teil sogar noch besser als die Gymnasiasten einschätzen konnten. Dann begann das mit Spannung erwartete Match. Sieben gegen Sieben. Dabei wurden die Spieler der Stärke nach geordnet, soweit dies die in der kurzen Zeit gewonnen Eindrücke zuließen. Wie erwartet brachte Lenny nach kurzer Zeit die Grundschule mit 1:0 in Führung. Nach 15 Minuten war die Zeit um. Da die Grundschüler im Gegensatz zu den Gymnasiasten den Umgang mit der Schachuhr nicht kannten, wurde auf den Einsatz von Schachuhren verzichtet. Also mussten die Partien nach 15 Minuten abgeschätzt werden. Das kam natürlich den Grundschülern entgegen. Wie Lenny schon gemeldet hatte, waren seine Spieler schwach im Beenden von Partien (dem Mattsetzen). Die Gymnasiasten hatten aber genau dies in den zwei Monaten Schachunterricht bereits gelernt und konnten aufgrund des vorzeitigen Abbruchs ihre Stärke nicht ausspielen. Mit einem knappen 4:3 Sieg im Gepäck machten sich die Grundschüler voller Stolz auf den Heimweg. Ab nächsten Montag werden dann die Grundschüler gemeinsam mit den Gymnasiasten im Gymnasium bis zum Schuljahresende trainieren. Anfang des nächsten Jahres ist beabsichtigt je eine Vierermannschaft aus Grundschülern bzw. Gymnasiasten zu bilden. Die Grundschulmannschaft soll dann im Januar an einem Turnier für Grundschulmannschaften des Untermains teilnehmen.
Im Februar sind in Würzburg im Wirsberg-Gymnasium die Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften. Machen die Gymnasiasten bis dahin genügend Fortschritte (das unterfränkische Turnier ist natürlich ungleich schwerer als das Turnier am Untermain.) werden sie, um Erfahrung zu sammeln, dort antreten. Die meisten von ihnen sind noch so jung, dass sie noch zweimal in ihrer Altersklasse antreten können. Es wäre schön, wenn dann im Jahr 2018 unter Lennys Führung aus den jetzigen Grundschülern und den Gymnasiasten eine schlagkräftige Truppe gebildet werden könnte, die dann das Karl-Ernst-Gymnasium bei den Unterfränkischen Meisterschaften vertreten könnte. Lenny selbst wird im Januar 2017 an den Unterfränkischen Einzelmeisterschaften in Hobbach teilnehmen, für die er sich im November qualifiziert hat. Er hat gute Chancen, aufs Treppchen zu kommen.

Fast perfekter Start

Die 3 Amorbacher Schachmannschaften haben einen tollen Start hingelegt. Nach 3 Runden liegt die erste Amorbacher Mannschaft mit 3 Siegen auf dem ersten Platz in der Kreisliga. Die zweite Mannschaft führt die B-Klasse mit ebenfalls 3 Siegen an. In der C-Klasse hat sich die dritte Mannschaft mit 2 Siegen und einem Unentschieden auf den zweiten Platz vorgeschoben. In den 3 Mannschaften spielten gestern von 18 eingesetzten Spielern 10 Spieler aus der Schachgruppe des Gymnasiums. Zwei in der ersten Mannschaft, 4 in der zweiten Mannschaft und vier in der dritten Mannschaft. So kann die Saison weitergehen.

Schülerliga (Link)


 

Die Schulmeister ab 1988

1988: ?

1989: Eichler, Matthias 

1990: Petters, Markus (Heute: Dr. Markus Petters, Assistant Professor in Jordan Hall (USA))

1991: Petters, Markus

1992: Petters, Markus

1993: Petters, Markus

1994: Baumann, Christian

1995: Walter, Matthias

1996: Weimer, Matthias

1997: Walter, Matthias

1998: Lausberger, Thomas

1999: Lausberger, Thomas

2000: Walter, Matthias

2001: Lausberger, Thomas

2002: Lausberger, Thomas

2003: Lausberger, Thomas

2004: Nahrath, Wolfram

2005: Tezal, Timur

2006: Walter, Kerstin

2007: Walter, Kerstin

2008: Schmitt, Marcel

2009: Böhm, Patrick

2010: Röse, Bastian

2011: Waidelich, Pascal

2012: Müller, Jonas

2013: Süß, Jasmin

2014: Link, Florian

2015: Porstendörfer, Yannik (Jüngster Schulmeister aller Zeiten; 6. Klasse)

2016:Link, Florian

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